St. Pölten Prandtauerkirche

St. Pölten Prandtauerkirche

Die östliche Schaufassade der Prandtauerkirche.
Die östliche Schaufassade der Prandtauerkirche.
Der Entwurf für den Bau der Kloster-anlage aus dem Jahr 1707.                  Das Kloster ist in einer Vogelschau von Westen dargestellt.
Der Entwurf für den Bau der Kloster-anlage aus dem Jahr 1707. Das Kloster ist in einer Vogelschau von Westen dargestellt.
Der Innenraum der Kirche wurde während der Nutzung als Militärlager stark in Mitleidenschaft gezogen.
Der Innenraum der Kirche wurde während der Nutzung als Militärlager stark in Mitleidenschaft gezogen.

Gemeinsam mit Günther Mittendorfer haben wir die Fassade der Prandtauerkirche in St. Pölten restauratorisch befundet. Die bewegte Geschichte dieser Kirche beginnt Anfang des 18. Jahrhunderts, als sich der Orden der Kar-melitinnen auf Betreiben der Fürstin Maria Antonia  Montecuccoli in St. Pölten ansiedelt und ein Kloster samt Kirche, der heutigen Prandtauerkirche, errichten lässt. Die aus-führenden Bauarbeiten können mit hoher Wahrscheinlichkeit dem St. Pöltner Bau-meister Jakob Prandtauer zugeschrieben werden. Nachdem Kaiser Joseph II. das Kloster  Ende des 18. Jahrhunderts aufhob, wurde die Kirche profaniert und diente fortan dem Militär als Lagerstätte, was mit einer Devastierung des Kirchenraums einherging. Anfang des 20. Jahrhunderts formierte sich eine Gruppe engagierter St. Pöltner Bürger, die sich für die Instandsetzung der mittler-weile baufälligen Kirche einsetzten und auch den Kirchenraum in seiner ursprünglichen Erscheinung wieder herstellten. Diese Be-mühungen fanden in der erneuten Weihe der Kirche durch Bischof Michael Memelauer im Jahr 1934 ihren Höhepunkt.

 

Bei der aktuell durchgeführten Befundung wurde der Zustand der historischen Putz- und Steinsubstanz an den Fassaden erhoben und dokumentiert. Erfreulicherweise konnte an der Ostfassade  großflächig erhaltener, bau-zeitlicher Kalkputz dokumentiert werden. 

Im Zuge der restauratorischen Befundung wurden Bestand und Zustand der historischen Putz- und Steinsubstanz an den Fassaden erhoben und dokumentiert.
Im Zuge der restauratorischen Befundung wurden Bestand und Zustand der historischen Putz- und Steinsubstanz an den Fassaden erhoben und dokumentiert.

Materialität und Zustand der Fassaden wird mittels kartierter Fassadenansichten dokumentiert.
Materialität und Zustand der Fassaden wird mittels kartierter Fassadenansichten dokumentiert.
Die Fassade der Kirche wurde im Laufe ihres Bestehens oftmals neu gestrichen, Bei der restauratorischn Befundung werden diese einzelnen Färbelungsschichten kleinflächig freigelegt, um die historischen Färbelungskonzepte zu erforschen.
Die Fassade der Kirche wurde im Laufe ihres Bestehens oftmals neu gestrichen, Bei der restauratorischn Befundung werden diese einzelnen Färbelungsschichten kleinflächig freigelegt, um die historischen Färbelungskonzepte zu erforschen.

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