Neulengbach Mausoleum Liechtenstein

Von September 2023 bis April 2024 restaurierten wir das Mausoleum der Familie Liechtenstein in Neulengbach. Das Mausoleum wurde von Freiherr Wetzlar von Plankenstein Ende des 18. Jahrhunderts erbaut und im Jahr 1841 von der Familie Liechtenstein übernommen und ausgebaut. Das Allianzwappen der Fürsten Liechtenstein und der Grafen Grünne ziert die Attikazone des Mausoleums. Die Raumschale ist mit einer bauzeitlichen Marmorimitationsmalerei gestaltet, ein Terrazzoboden des 19. Jahrhunderts komplettiert die Innenausstattung. Während der Putz in der Sockelzone durch aufsteigende Bodenfeuchtigkeit und Versalzung massiv geschädigt war, präsentierte sich die bauzeitliche Raumaus-malung in den oberen Wandbereichen und an der Decke in sehr gutem Zustand. Unsere Restaurierungsleistungen umfas-sten die Steinrestaurierung im Außenbereich (Attikazone und Engelsstatue), die Restaurierung der Dekorationsmalerei an der Raumschale und des Terrazzobodens sowie der metallenen Kerzenhalter (19. Jhdt.). 


Engelsstatue vor und nach Restaurierung.

Die Attikazone vor der Restaurierung.
Die Attikazone vor der Restaurierung.
Die Attikazone nach der Restaurierung.
Die Attikazone nach der Restaurierung.
Der Fürstenhut vor und nach der Restaurierung. Zahlreiche Details waren bereits  verloren gegangen und mussten rekonstruiert werden.
Der Fürstenhut vor und nach der Restaurierung. Zahlreiche Details waren bereits verloren gegangen und mussten rekonstruiert werden.

Die Raumschale des Mausoleums vor der Restaurierung.
Die Raumschale des Mausoleums vor der Restaurierung.
Die Sockelzonen wurden bei einer früheren Sanierung bereits einmal neu mit Zementputz verputzt. Dieser war durch Feuchtigkeit und Versalzung bereits wieder stark schadhaft. Massiver Algenbefall.
Die Sockelzonen wurden bei einer früheren Sanierung bereits einmal neu mit Zementputz verputzt. Dieser war durch Feuchtigkeit und Versalzung bereits wieder stark schadhaft. Massiver Algenbefall.
Als erste Maßnahme wurde der Zementputz abgeschlagen und das Mauerwerk konnte über den Winter 7 Monate lang abtrocknen.
Als erste Maßnahme wurde der Zementputz abgeschlagen und das Mauerwerk konnte über den Winter 7 Monate lang abtrocknen.
Die Firma Wohlmeyer aus St. Pölten brachte unter unserer Anleitung einen offenporigen Verputz auf.
Die Firma Wohlmeyer aus St. Pölten brachte unter unserer Anleitung einen offenporigen Verputz auf.
Die Malerei wurde im neu verputzten Sockelbereich rekonstruiert.
Die Malerei wurde im neu verputzten Sockelbereich rekonstruiert.
Rekonstruktion der Malerei im neu verputzten Sockelbereich.
Rekonstruktion der Malerei im neu verputzten Sockelbereich.
Der Mosaikboden war stark verschmutzt und wies Fehlstellen und Risse auf.
Der Mosaikboden war stark verschmutzt und wies Fehlstellen und Risse auf.

Der Mosaikboden nach der Restaurierung.
Der Mosaikboden nach der Restaurierung.
Der Innenraum des Mausoleums nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten.
Der Innenraum des Mausoleums nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten.
Der Innenraum des Mausoleums nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten.
Der Innenraum des Mausoleums nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten.

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