Der Kamin wurde im Jahr 1602 im renaissancezeitlichen Stil errichtet. Das Schadensbild vor der Restaurierung war durch Algenbefall, Putzschäden und generell starker Abwitterung geprägt. Nach der Reinigung und einer umfassenden Algenbehandlung sowie Festigungsmaßnahmen wurden die Putzschäden geschlossen und die dreifarbige Fassung nach historischen Vorbild wieder hergestellt.
Stift Herzogenburg Georgitor vor der Instandsetzung mit Putzschäden durch aufsteigende Bodenfeuchtigkeit und Versalzung und generell abgewitterten Fassadenflächen.
Stift Herzogenburg Georgitor nach Abschluss der Fassaden-restaurierung. Das barocke Färbelungskonzept, welches im Zuge einer restauratorischen Befundung dokumentiert werden konnte, wurde befundgemäß umgesetzt. Die Steinteile wurden von Günter Mittendorfer instandgesetzt.
St. Pölten Rathaus, gotische Sitznischen vor der Instandsetzung mit Schäden durch aufsteigende Bodenfeuchtigkeit und starker Verschmutzung.
St. Pölten Rathaus gotische Sitznischen nach erfolgter Restaurierung.
St. Pölten Rathaus Nordfassade, Steinportal vor Instandsetzung mit Fehlstellen durch aufsteigende Bodenfeuchtigkeit und Versalzung. Die Schärfe der Reliefierungen in den oberen Portalzonen ist durch Abwitter-ung zum Teil verloren gegangen.
St. Pölten Rathaus Nordfassade, Detail, Fehlstellen durch aufsteigende Bodenfeuchtigkeit und Versalzung.
St. Pölten Rathaus Nordfassade, Steinportal nach Instandsetzung.
Kleinpöchlarn, Stuckdecke vor Instandsetzung: Massiver Festigkeits-verlust im gesamten Deckenbereich mit großflächiger Hohlstellen-bildungen und ausgeprägtem Rissnetz. Fehlende Stuck- und Gesimse-teile.
Kleinpöchlarn, Stuckdecke: Fehlende Stuckteile am mittleren Decken-spiegel.
Kleinpöchlarn, Stuckdecke: Nach umfassenden Festigungs- und Sicherungsmaßnahmen sowie der Abnahme späterer Übermalungen erfolgte die Rekonstruktion der fehlenden Stuckteile.
Kleinpöchlarn, Stuckdecke: Rekonstruktion fehlender Stuckteile und Schließen der Risse.
Kleinpöchlarn, Stuckdecke: Die Decke nach erfolgter Instandsetzung.
Staasdorf Kapelle, Innenraum vor der Instandsetzung mit Putzschäden durch aufsteigende Bodenfeuchtigkeit und Versalzung sowie problema-tischen Rissverpressungen. Im Zuge der Risssanierung durch eine Fach-firma kam es auch zum teilweisen Verlust barocker Stukkierungen.
Staasdorf Kapelle, der fehlende barocke Stuck wurde mit Kalkmörtel und entsprechend angefertigten Profilhobeln nachgezogen.
Staasdorf Kapelle, Innenraum nach Instandsetzung. Das barocke Färbelungskonzept wurde im Zuge einer restauratorischen Befundung dokumentiert und in Kalktechnik rekonstruiert.
St. Pölten, Lederergasse 7, renaissancezeitliches Netzgratgewölbe vor Instandsetzung mit massiven Rissen durch den gesamten Querschnitt der Gewölbeschale. Früher eingebrachte Zementputzplomben sind hier bereits ausgelöst.
St. Pölten, Lederergasse 7, renaissancezeitliches Netzgratgewölbe nach Instandsetzung.
St. Pölten, Rathaus, Stuckdecke Bürgermeisterzimmer, 1.V. 18. Jhdt.:
Zustand: generell starke Verschmutzung, Bildung statischer Risse
St. Pölten, Rathaus Stuckdecke:
Die Tugend "Friede" vor der Reinigung. Staubauflagen wurden abgesaugt und die Oberflächen mit akapad-Schwämmen gereinigt.
St. Pölten, Rathaus, Stuckdecke:
Die Tugend "Friede" nach der Reinigung.
St. Pölten, Rathaus, Stuckdecke:
Reinigungsarbeiten an der Stukkierung in den Fensternischen.
St. Pölten, Rathaus, Stuckdecke:
Bildung statischer Risse. Die Risse wurden schonend gereinigt, lose Putz- und Stuckteile gesichert und gefestigt und die Risse mit Kalkspachtel bzw. Sumpfkalkstuckmasse geschlossen. Abschließend erfolgte eine farbige Angleichung durch Retuschen.
Krems, Fellnerhof, Arkadenhof Ostfassade 1.V. 17. Jhdt.:
Beschreibung: Bei der Fassadenbefundung im Jahr 2016 konnte über dem Arkadengang die fast vollständig erhaltene Putzgliederung aus dem
17. Jhdt. dokumentiert werden.
Zustand: Grundsätzlich befand sich die Fassade in gutem Zustand, allerdings wurden die Putzflächen bei den vergangenen Sanierungen mit Wasserglas gefestigt und zweimal mit dispersionshaltiger Silikatfarbe gestrichen, wodurch es zu partiellem Festigkeitsverlust gekommen war. Ebenfalls bei der letzten Sanierung waren bereichsweise Zementputzplomben eingebracht worden.
Einige Steinteile zeigten Risse und Abspreng-ungen, der Schaft einer Säule war infolge zu hoher Druckbelastung vertikal durch den gesamten Querschnitt gesprengt und die Säulenbasis in mehrerer Stücke gebrochen (siehe Foto).
Krems Fellnerhof, Arkadenhof Ostfassade 1. V. 17. Jhdt.:
Gesprengte Säule mit zerbrochener Säulenbasis.
Krems Fellnerhof, Arkadenhof Ostfassade 1. V. 17. Jhdt.:
Die Säule nach erfolgter Restaurierung.
Krems Fellnerhof, Arkadenhof Ostfassade 1. V. 17. Jhdt.:
Die dispersionshaltigen Anstriche der letztvergangenen Sanierungen wurden entfernt und störende Zement-putzplomben ausgelöst. Die Ergänzung der Putzfehl-stellen erfolgte mit Sumpfkalk und genau abgestimmten Sandmischungen (siehe Foto links).
Krems Fellnerhof, Arkadenhof Ostfassade 1. V. 17. Jhdt.:
Nachdem die dispersionshaltigen Letztanstriche entfernt worden waren, konnte die Fassade nun befundgemäß auf eine Sumpfkalkfärbelung rückgeführt werden.
Nußdorf, Pestkreuz 18. Jhdt.:
Zustand: generell starke Verschmutzung und Algenbeläge, im Sockelbereich Schäden durch aufsteigende Bodenfeuchtigkeit und Versal-zung. Die Steinfiguren waren vollständig mit einer Zement-Sandschlämme überzogen.
Arbeiten: Der Sockelputz wurde abgeschlagen und nach einer Trocknungsperiode neu ver-putzt. Reinigung und Entfernen der Algen-beläge, die Zementschlämme wurde abge-nommen. Ergänzung der Putz- und Steinaus-brüche und Neufassung des Denkmals.
Nußdorf, Pestkreuz 18. Jhdt.:
Nach erfolgter Instandsetzung.
St. Pölten, Andr.-Hoferstr. 6, Fassadenbild:
Zustand: Festigkeit des Trägerputzes großflächig stark reduziert, mehrere Putzabplatzungen und Hohlstellen-bildung. An den stark bewitterten Bildbereichen Reduktion der Malschichte.
St.Pölten, Andreas-Hoferstr. 6, Fassadenbild:
Zustand: Festigkeit des Trägerputzes großflächig stark reduziert, mehrere Putzabplatzungen und Hohlstellen-bildung . An den stark bewitterten Bildbereichen Reduktion der Malschichte.
St. Pölten, Andreas-Hoferstr. 6, Fassadenbild:
Zustand nach Grundfestigung, Putzergänzungen und Reinigung.
St. Pölten, Andreas-Hoferstr. 6, Fassadenbild:
Retuschearbeiten.
Obritzberg, Pfarrhof, ehem. Roßstall:
Zustand: stark versalzenes und durchfeuchtetes Mauerwerk, Putz (2.H.20. Jhdt.) kaputt.
Arbeiten: schadhaften Putz abstemmen, Neuverputz der Wandflächen, Gestaltung der Putzoberfläche nach historischem Vorbild.
Altdeutsche Esstischgruppe, Sessel:
Zustand: Holzverbindungen gelockert.
Arbeiten: Nachleimen der Holz-verbindungen.
Altdeutsche Esstischgruppe,
ausziehbarer Tisch:
Zustand: Historischer Holz-auszug stark verzogen und bei der vorangegangenen Restaurierung nicht korrekt montiert. Furnier der Tisch-platte partiell ausgebrochen. Zahlreiche kleine Absplit-terungen am Untergestell.
Arbeiten: Korrektur des Holzauszuges, Ausbessern der Furnierschäden an der Tischplatte und farbige Angleichung der Ergänzungen. Kitten der Schäden am Untergestell.
Lehen, Privathaus, Sgraffito von A. Dovalil, 1931:
Darstellung der Ruinen Dürnstein und Aggstein.
Zustand: Grundsätzlich sehr guter Erhaltungszustand, partielle Putzausbrüche, die weiße Kalkfassung war z.T. bis auf die Putzoberfläche abgewittert.
Lehen, Privathaus, Sgraffito von A. Dovalil, 1931:
Darstellung der Ruinen Dürnstein und Aggstein.
Arbeiten: Ergänzen der Putzausbrüche mit Sumpfkalkputz. Schließen der z.T. abgewitterten Kalkfassung mit Sumpfkalklasur.
Obritzberg, Friedhofsmauer:
Zustand: stark versalzenes und durchfeuchtetes Mauerwerk, Putz (2.H.20. Jhdt.) stark geschädigt.
Arbeiten: In Zusammenarbeit mit Mustafa und Said Hajal konnte die Mauer generalsaniert werden. Der schadhafte Putz wurde vollständig abgeschlagen und nach einer Trocknungsperiode ein Neuverputz nach historischem Vorbild aufgezogen. Die Familie Hajal führte in Damaskus ein eigenes Bauunternehmen, historische Bausubstanz ist für sie demnach ein vertrautes Arbeitsumfeld. Die Zusammenarbeit war geprägt von gegenseitigem Respekt über Nationalitäts-, Sprach- und Religionsgrenzen hinweg und brachte für beide Seiten viele Gelegenheiten, Neues kennenzulernen.
Wiener Kirche, Maria mit Kind, Josef Urbania 1931:
Polychrom gefasste Holzskulptur. Zustand: starke Verschmutzung und Vandalismusschäden.
Arbeiten: Nachschnitzen der fehlenden Finger, Reinigung und Ergänzung der polychromen Fassung.
Wiener Kirche, Christus, 19. Jhdt.:
Polychrom gefasste Figur aus Gußmasse.
Zustand: Massive Vandalismus-schäden (großflächige Ausbrüche an rechtem Ärmel und Hand), starke Verschmutzung.
Arbeiten: Nachmodellieren des Ärmels und der fehlenden Finger, Reinigung und Ergänzung der polychromen Fassung.